Aktuell

 

Die nächsten Veranstaltungen im Hebbel-Museum Wesselburen

 

Sommerabend im Hebbel-Museum

"Sie kam mir vor wie eine Meerfrau" - Amalia Schoppe und die schwäbische Romantik

Vortrag von Dr. Hargen Thomsen

Am 31. August 2017 um 19 Uhr im Hebbel-Museum

Amalia Schoppe, Friedrich Hebbels Hamburger Mäzenin, war seit ihrer Jugend mit dem schwäbischen Romantiker Justinus Kerner (1786–1862) befreundet. Er verewigte sie 1811 in seinem Roman Reiseschatten als geheimnisvolles Mädchen vom Meer. Dreißig Jahre später besuchte sie das „Kernerhaus“ in Weinsberg, das berühmt war für seine Gastfreundschaft, seine Aeolsharfen – und seine Geister. Ihr Aufenthalt geriet dank eines heftigen Streits in der Familie Kerner turbulenter, als sie erwartet hatte.

Eintritt 5 €. Anschließend Getränke und Gespräche im Garten (gutes Wetter vorausgesetzt)

 

Jahrestagung am 9. und 10. Juni 2017

Freitag, 9. Juni, im Hebbel-Museum Wesselburen

15.30 Uhr: Mitgliederversammlung

17.00 Uhr: Vortrag
Maike Manske (Kiel):
Sammeln, Bewahren, Erschließen: Die Hebbel-Autographensammlung der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek

19.30 Uhr: Festvortrag
Andrea Rudolph (Opole): 
Verbindungen mit der gewalttätigen Weltgeschichte. Geschichtliche Energien und politische Ausgleichshaltungen im Werk des Schlesiers August Kahlert und des Wieners Friedrich Hebbel

Sonnabend, 10. Juni

11.00 Uhr: Matinee 
Martin Langner (Krakau): 

„Du wirst ein Wesen kennen lernen, vor dem wir Alle uns beugen müssen.“ Friedrich und Christine Hebbel in ihrem Zusammenleben

Ausklang mit Häppchen, Getränken und Gesprächen

 

Hier unser Einladungsflyer, den wir Ihnen auf Verlangen gern zusenden:

 HG Einladung 2017

Einladung 2

 

Unbekannte Briefhandschriften Hebbels erworben!

Brief an Campe 1 2

Dies ist die erste Seite eines bisher unbekannten Briefes Friedrich Hebbels an seinen Verleger Julius Campe. Zusammen mit zwei weiteren Briefhandschriften haben wir sie bei einem Wiener Antiquariat erwerben können. Der Ankauf wurde ermöglicht durch einen Zuschuß der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

Die Handschriften im Einzelnen:

  • An Julius Campe, 25. Mai 1847 (bisher ungedruckt)
  • An Johann Valentin Teichmann, 13. Januar 1853 (bisher ungedruckt)
  • An Gotthard Freiherr von Buschmann, 1. März 1863 (bisher durch eine Abschrift bekannt, gedruckt in WAB 4, 598f.)

Die ungedruckten Briefe sind im Hebbel-Jahrbuch 2016 erstmals veröffentlicht worden.


 

Unsere letzte Veranstaltung:

Bürgerliche Salons und Hausmusik im 19. Jahrhundert

Vortragskonzert am 10. November 2015

Zur bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts gehört u.a. der Salon, ein zwangloser, aber geschlossener Kreis von Bürgern mit ihren Frauen und Künstern sowie Wissenschaftlern der Zeit. In diesem Rahmen bildete sich auch die Hausmusik als ein wichtiges verbindendes Moment aus. Man spielte, sang und musizierte auf unterschiedlichen Niveaus und förderte damit nicht nur die kulturelle Bildung der jüngeren Generation, sondern bot die Möglichkeit, sich sowohl in der älteren Musik, aber auch in der aktuellen Entwicklung zu orientieren. Viele Werke entstanden mit Blick auf diese musikalischen Treffen. Auch hier war der zwanglose, gehobene Charakter ein deutliches Zeichen für die bürgerliche Kultur des 19. Jahrhunderts. In späteren Zeiten ging die Entwicklung dahin, dass man auch vereinfachte Fassungen komplizierter Musikwerke schuf und auch Klavierfassungen von beliebten Orchesterstücken herstellen ließ. Nach den Briefen, Tagebüchern und Lebenserinnerungen von Menschen dieser Zeit zu urteilen, stand die Klaviermusik und der Gesang an erster Stelle. Erinnert sei an die lebendige Hausmusik, die im Haus von Klaus Groth in Kiel nahezu täglich stattfand, oder auch an das Geniessen solcher musikalischen Soireen, von denen Friedrich Hebbel in Wien sprach.
Die Veranstaltung im Foyer des Kreishauses soll einen Einblick in diese bürgerliche Kultur geben. Mit und Liedern u. a. von Johannes Brahms und Gustav Jenner sowie Texten aus der Literatur und Auszügen aus Briefen und Tagebüchern soll den Zuhörern diese versunkene Welt in ihrem Glanz vor Augen geführt werden.

Zeit und Ort: 10. November um 19 Uhr im Foyer des Kreishauses Heide
Eintritt 10 € (incl. Snacks und Getränke)

Mitwirkende: Prof. Dr. Martin Langner (Krakau) für das Wort
Eva Mark-Mühlher (Wien) für das Klavier
Ida Aldrian (Nürnberg), Mezzosopran, für den Gesang

Hier der Pressebericht!

Eine Veranstaltung der Hebbel-Gesellschaft e. V. Wesselburen in Zusammenarbeit mit dem Verein Volkshochschulen in Dithmarschen e. V.
Gefördert durch das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und die Dithmarscher Privatbrauerei Hintz, Marne.

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„Hebbel-Lieder" ab sofort im Handel!

Ulf Bästlein (Gesang) und Sascha El Mouissi (Klavier) geben in Zusammenarbeit mit der Hebbel-Gesellschaft die weltweit erste CD ausschließlich mit Hebbel-Vertonungen heraus!

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Vorgestellt werden Kompositionen von Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Liszt, Peter Cornelius, Hugo Wolf, Alban Berg, Hans Pfitzner, Walter Braunfels, Othmar Schoeck, Felix Draeseke, Max Schillings, Walter Courvoisier und eine Neukomposition von Volker David Kirchner, die eigens für diese CD in Auftrag gegeben wurde.

In einem ausführlichen Booklet werden die Texte abgedruckt (u. a. die Gedichte Nachtlied, Herbstbild, Ich und Du, Blume und Duft sowie die Balladen Der Haideknabe und Schön Hedwig) und Erläuterungen zu den Kompositionen und Hebbels Verhältnis zur Musik gegeben.

Die CD kostet 17,90 €, für Mitglieder der Hebbel-Gesellschaft 15,90 € und kann über den Handel oder über uns bezogen werden (Mitgliederpreis nur bei Direktbezug, Bestellung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch bei Hebbel-Gesellschaft, Österstr. 6, 25764 Wesselburen)

Wir danken den Sponsoren, die die Produktion dieser CD möglicht gemacht haben: dem Land Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Raiffeisenbank Heide, der Stadt Wesselburen und Herrn Carl-Dietrich Spilcke Liss.
 


 

Hebbel-Themenheft der Zeitschrift Dithmarschen

themenheft

Herausgegeben vom Verein für Dithmarscher Landeskunde in Zusammenarbeit mit der Hebbel-Gesellschaft. Das Einzelheft kostet 3,90 € und ist über den Buchhandel oder den Boyens Buchverlag zu beziehen.

Die menschliche Gesellschaft, als Ganzes, als Societät, betrachtet, ist völlig so schlecht, wie ihr schlechtestes Individuum. Ihre Gesetze und Einrichtungen sind, was Mord, Raub und Todschlag des Einzelnen. Fürchterlich, aber wahr!

Tagebuch, Juli 1840